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Weltraumphänomene

Der Weltraum ist nicht leer, sondern voller Unglaublichem: den sogenannten Weltraumphänomenen. Die wenigsten davon sind vollständig erforscht und es kommen ständig neue hinzu, während alte plötzlich verschwinden. Hier folgt eine kurze, unvollständige Liste der bekanntesten Phänomene, die auch auf der Sternenkarte eingezeichnet sind.

BadPlanets

In der als „BadPlanets“ bezeichneten Gegend leben die Planeten. Und sie sind böse. Viele der Planeten bestehen noch aus glutflüssigem Gestein und beschießen ankommende Raumschiffe mit Lavafontänen. Bereits verfestigte Planeten bewerfen Besucher mit Meteoriten oder ändern spontan ihre Umlaufbahn und bringen so das ganze Sonnensystem in Unordnung. Eins ist ihnen allen gemein: Sie haben Raumschiffe zum Fressen gern und versuchen, sie mit allen Mitteln auf sich abstürzen zu lassen.

Braben-Gürtel

Der Braben-Gürtel ist ein beliebtes Piratenversteck, da die großen Raumschiffe des Handelsrats nicht hineinfliegen können. Der Gürtel besteht aus großen, stabilen Meteoriten und den Überresten eines Planeten, der im ersten Krieg gegen die Glukorianer gesprengt wurde.

Ghomin-Nebel

Der Ghomin-Nebel in der Freihandelszone ist ein ideales Versteck für alle Halunken, Rebellen und Piraten. Da innerhalb des Nebels alle normalen Sensoren versagen, ist es eine wahre Kunst, in ihm zu navigieren und wieder herauszufinden. Der Pilot muss sich auf sein Gefühl und seine hoffentlich guten Augen verlassen.

Großer Spiralnebel von Trull

Dieser große Spiralnebel beherbergt in seinem Inneren ein kleines Sonnensystem. Der Nebel legt die Bordelektronik normaler Schiffe lahm und kann daher nur mit speziell geschirmten Schiffen durchflogen werden. Dies macht ihn zu einem idealen Versteck für den Hauptstützpunkt der Rebellen.

Katpar-Wurmloch

Im Gegensatz zu den meisten anderen Wurmlöchern ist das Katpar-Wurmloch groß und stabil genug, um ein Schiff hindurchzuschicken. Aus diesem Grund wurden schon viele Forschungssonden hindurchgeschickt, bislang ist allerdings noch kein Signal von ihnen zurückgekommen. Die Wissenschaftler sind sich allerdings aufgrund der Messergebnisse beim Start trotzdem sehr sicher, dass das Katpar-Wurmloch immer zum gleichen Ort führt.

Lila Löcher / Plasmaregenbogen

Lila Löcher sind das wohl farbenprächtigste und romantischste Phänomen des Universums. Sie treten immer paarweise auf und die beiden Partner sind stets mit einem schillernden Plasmaregenbogen verbunden. Sie sind daher ein beliebtes Ziel für die Flitterwochen. Schiffe, die durch den Plasmaregenbogen fliegen, schimmern anschließend dauerhaft in allen Spektralfarben.

Raumzeitverschiebung

Die Raumzeitverschiebung in der Neutralen Zone ist mit einem Umfang von 30 × 40 Lichtjahren die größte ihrer Art. Sie tauchte vor etwa 600 Jahren auf und wuchs anfangs dramatisch schnell, inzwischen hat sie sich aber stabilisiert. Sie leuchtet im gesamten messbaren Farbspektrum und schwemmt aus ihrem Zentrum unregelmäßig elektronischen Schrott an. Innerhalb der Raumzeitverschiebung und ihrer unmittelbaren Umgebung ist die Grenze zwischen Raum und Zeit aufgehoben. Die Zeit verläuft nicht mehr linear, sie läuft nicht einmal immer vorwärts. Auch der Raum ist relativ, Entfernungen sind hier bedeutungslos. Auf Javar 3 gibt es eine von vielen Forschungsstationen, die die Raumzeitverschiebung untersuchen.

Unwahrscheinlichkeitszone

Allen Wahrscheinlichkeitsrechnungen zum Trotz gibt es sie: die Unwahrscheinlichkeitszone. Hier sind alle Wahrscheinlichkeiten aufgehoben, umgekehrt, wahrscheinlich und unwahrscheinlich zugleich. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung und somit die Quantenphysik versagen. Was unwahrscheinlich scheint, existiert hier und was wahrscheinlich ist, wird hier nicht sein. So unwahrscheinlich es klingt, so wahrscheinlich ist es dort.

Weißes Loch

Das Weiße Loch am Rande des Reichs der Wagonen ist das einzig bekannte weiße Loch. Es ist das genaue Gegenteil eines schwarzen Lochs und spuckt beständig Materie aus, die am Ereignishorizont auftaucht. Es kommen aber keine ganzen Planeten aus dem weißen Loch, sondern nur Planetenteile, weshalb der Asteroidengürtel um es herum immer dichter und größer wird.


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