
Entgegen aller Wahrscheinlichkeit – oder vielleicht sogar gerade deswegen – beherbergt der Weltraum Tiere. Sie leben von Anhaltern, dem Sonnenwind, irgendwelchen Supernovaüberresten oder sogar von ganzen Planeten. Viele dieser Tiere leben auf verlassenen Planeten, Meteoritengürteln oder in der Nähe von kollabierenden Sternensystemen.
| Weltraumtier | Kampfprofil | Schadensmodifikator | Wendigkeit | Schadenspool |
|---|---|---|---|---|
| Meteorkrake | 7 | 3 | 6 | 50 |
| Mykonide | 4 | 1 | 4 | 7 |
| Sternenwal | 8 | 2 | 3 | 100 |
| Spaceameise | 3 | 2 | 5 | 3 |
Weltraumtiere attackieren mit ihrem Kampfprofil und verteidigen sich mit ihrer Wendigkeit.

Meteorkraken besitzen die Größe kleiner Transportschiffe und leben meist in Meteoritengürteln oder den Überbleibseln gesprengter Planeten. Sie sind sehr selten im freien Raum anzutreffen. Mit ihren gigantischen Fangarmen können sie massiven Stahl verbiegen und ihr Hornschnabel kann problemlos die Panzerung eines Raumschiffs, ihrer Lieblingsnahrung, knacken. Glücklicherweise sind Meteorkraken Einzelgänger und treffen sich nur in der Paarungszeit.
Mykoniden sind menschengroße, intelligente und sehr aggressive Pilze. Sie können andere Pilze kontrollieren und leben in großen Gruppen auf den äußeren Planeten vieler Sonnensysteme.
Sie verbreiten sich durch Sporen, die sogar den Weltraum überbrücken können. Auch die Pilze selber können sich durch den Weltraum bewegen, ihre Angriffe werden von Raumfahrern gefürchtet.
Rund um die Mykoniden selber wachsen und fliegen meist noch kleine Helferpilze, die unter Feinschmeckern als Delikatesse gelten. Allerdings trauen sich nur die waghalsigsten und dümmsten Pilzsammler, die Helferpilze zu ernten.
Spaceameisen sehen aus wie normale Ameisen, nur dass sie so groß wie große Hunde werden. Wie ihre kleinen Verwandten leben sie zu Tausenden in einem Ameisenhügel. Der Unterschied ist nur, dass dieser Ameisenhügel vom Weltraum aus zu sehen ist und schon mal in die oberen Luftschichten reichen kann.
Spaceameisen sind, wenn man sie in Ruhe lässt, friedliche Lebewesen. Sie sammeln in ihrem gesamten Heimatsystem Nahrung und Baumaterial für ihren Ameisenhügel. Deshalb sind Sonnensysteme, in denen Spaceameisen leben, recht leergeplündert. Sie können sich ohne Probleme innerhalb ihres Sonnensystems fortbewegen, aber nur die Ameisenkönigin kann auch interstellare Reisen unternehmen.
Sternenwale sehen aus wie herkömmliche Wale, nur sind sie hundert- bis tausendmal so groß. Ihre Haut leuchtet in den verrücktesten Farben. Glücklicherweise sind sie nicht sehr aggressiv und treiben meist so im Weltraum herum. Auch so richten sie genug Schaden an, da sie schon gerne mal einen kleinen Planeten oder Meteoriten aus der Bahn werfen. Sternenwale sind meist in kleinen Gruppen anzutreffen und ernähren sich am liebsten von Supernovaüberresten, aber auch Meteoriten sind ihnen einen Happen wert.
Natürlich gibt es noch wesentlich mehr Tiere im Weltraum, da aber der Weltraum – im Gegensatz zu diesen Seiten – unendlich ist und die meisten Tiere eher langweilig sind, werden hier nur die wunderlichsten Tiere vorgestellt.