Waffen

Es gibt alle möglichen und unmöglichen Waffen. Die billigen geben keinen Bonuswürfel, da sie oft recht einfach gefertigt und nur etwas zu bunt lackiert sind. Je höher der Bonus, umso besser ist die Waffe. In einem Kampf kann immer nur eine Waffe genutzt werden. Natürlich können Fernkampfwaffen auch im Nahkampf als Prügel benutzt werden, geben dann aber keinen Bonus.

Fernkampfwaffen

Waffe Bonus Kosten
Shuriken keinen 400
Revolver keinen 400
Gewehr keinen 400
Laserpistole keinen 400
Rauchbomben keinen 600
Minilaserpistole keinen 800
Ionisierter Wurfdolch P+1 1.200
Laserbogen P+1 1.200
Lasergewehr P+1 1.200
Shurikenwerfer P+1 1.200
Laserdegen P+1 1.800
Plasmagewehr P+2 2.000
Tachyonenpistole P+2 4.000
Negatronenwerfer P+3 6.000
  • Shuriken sind Wurfsterne, die bevorzugt von Ninjas eingesetzt werden.
  • Revolver und Gewehre haben sich nicht viel weiterentwickelt und sind solide wie eh und je.
  • Rauchbomben nebeln alles in einem Umkreis von 10 m um die Explosion ein (es muss ein Erfolg ausgegeben werden, um sinnvoll zu handeln).
  • Laserwaffen gibt es in allen möglichen Ausführungen und auch in Pistolengröße. Die Farbe des Lasers hat nichts mehr mit der Stärke zu tun und hängt daher einzig vom Geschmack des Besitzers ab.
  • Die Minilaserpistole ist eine miniaturisierte Laserpistole im schicken Design, die in jede Hand- oder Jackentasche passt.
  • Der Laserdegen kombiniert einen Degen mit einer Laserpistole und sieht dementsprechend seltsam aus. Er gibt den Bonus auch im Nahkampf.
  • Shurikenwerfer schleudern zielgenau Shurikens aus ihrem Magazin.
  • Das Plasmagewehr verschießt flüssiges Plasma, das brennbare Materialien entzündet und alles andere schmilzt.
  • Tachyonenpistolen sind sehr effektive Waffen, da sie als einzige Waffen ihre Ladung schneller als das Licht abschießen.
  • Negatronenwerfer besitzen die Größe von Panzerfäusten und feuern Negatronen ab, die ihr Ziel neutralisieren und somit auflösen.

Nahkampfwaffen

Nahkampfwaffe Bonus Kosten
Entermesser keinen 100
Krummsäbel keinen 100
Ninjaschwert keinen 100
Cyberholzfuß P+1 350
Cyberhakenhand P+1 350
Laser-Nunchaku P+1 350
Laserschwert P+1 350
Vibrosäbel P+1 350
Rauchwerfer P+1 2.000
Ionisierte Axt P+2 2.500
Laserwanderstab P+2 2.500
  • Der Cyberholzfuß und die Hakenhand ersetzen die normalen Gliedmaßen.
  • Laser-Nunchakus bestehen aus zwei stabförmigen Energiezellen, die mit einer Art Laserstrahl verbunden sind.
  • Vibrosäbel sind elegante Piratensäbel, deren Klinge extrem schnell vibriert, wodurch sie mehr Schaden verursachen.
  • Der Rauchwerfer funktioniert im Prinzip wie ein Feuerwerfer, nur dass er dichte, benebelnde Rauchschwaden ausspuckt, weshalb alle Proben in dem getroffenen Gebiet einen Malus von −1 erleiden.
  • Ionisierte Äxte sind zum einen besonders scharf, weshalb sie fast jedes Material durchdringen können, und stumpfen zum anderen nicht ab.

Spezialwaffen

Waffe Bonus Kosten Kurzbeschreibung
Eis-Ionenblaster „Onkel Frost“ P+2 3.500  
Glukorianischer Minifizierer P+2 10.000 Schrumpft das Opfer auf 10 % bis 50 %
Kybernetischer Energie-Peitschenschwanz P+1 2.000  
Negatronenkarabiner P+2 5.000 Explodiert beim Aufprall
Pyrusidischer Schallwerfer P+2 4.500 Nichttödlich, außer auf höchster Stufe
Samnesischer Schockstrahler P+2 6.000 Mini-EMP
Streifianische Plasmapistole P+2 3.000 Geringe Reichweite
Trullischer Mikrowellenstrahler P+2 3.000 Erhitzt Wassermolekühle
Wagonischer Halluzigonator P+2 7.000 Löst Halluzinationen aus

Eis-Ionenblaster

Der bei den raptorianischen Kriegern sehr beliebte Eis-Ionenblaster, trägt den Beinamen „Onkel Frost“. Der Name ist Programm, der Strahl dieser Waffe kühlt das Opfer binnen weniger Millisekunden auf minus 152 Grad herunter. Sehr hilfreich während der Proteinjagd und zudem eine nützliche Waffe um konkurrierende Artgenossen oder auch Gegner für einen gewissen Zeitraum kaltzustellen. Je nach Umgebungstemperatur tauen die Betroffenen binnen einiger Stunden wieder auf, ohne Zellstrukturschäden zu erleiden. Denn kein Raptorianer mit Stil würde sein Steak mit Gefrierbrand verzehren wollen.

Glukorianischer Minifizierer

Der glukorianische Minifizierer ist eine der wenigen nichttödlichen Waffen der Glukorianer. Er kann ein Opfer mit einem Schuss auf nichtdestruktive Weise auf 10 % bis 50 % der Ursprungsgröße verkleinern, aber natürlich nur einmal. Einmal minifiziert merkt das Opfer beim zweiten Treffer nur noch ein leichtes Kribbeln. Es wurde auch schon versucht einen Maxifizierer herzustellen, aber das ist wissenschaftlich gesehen unmöglich und einfach lächerlich.

Kybernetischer Energie-Peitschenschwanz

Mächtige Raptorianer ersetzen oftmals ihren Schwanz durch einen kybernetischen Energie-Peitschenschwanz. Er wird von Solarzellen gespeist. Diese Waffe ist bis zu 6-mal einsetzbar, bevor ihre Akkus wieder aufgeladen werden müssen und schickt einen Gegner für 1W6 Stunden ins Nirwana. Lediglich die Aufladezeit ist ein wenig lästig, da sie 72 Raptorianische Clicks (24 Std.) beträgt.

Negatronenkarabiner

Ein Nachfolger des Karabiners, den menschliche Truppen schon im 20. Jhd. benutzten. Die Ziel- und Ladeautomatik wurde deutlich verbessert, die Stabilität erhöht, außerdem sind auch vergleichsweise kleine Waffen dank der negatronengefüllten Kugeln sowohl explosiv als auch panzerbrechend.

Pyrusidischer Schallwerfer

Schallwerfer wurden ursprünglich zur Jagd entwickelt und dienen in erster Linie dazu, den Gegner zu verwirren und zu betäuben, damit er keinen koordinierten Widerstand mehr leisten kann. Es ist allerdings ziemlich einfach, den Eigenfrequenzschutz auszubauen und den Schallwerfer so zu einer tödlichen Waffe umzubauen, die das Ziel zur Resonanz anregt und so zerstört.

Samnesischer Schockstrahler

Samnesische Waffen zielen nicht nur auf organisches Gewebe, sondern auch auf Technik ab. Ihr Schockstrahler verschießt gezielte elektrische Entladungen, die einerseits Verbrennungen verursachen, andererseits aber auch ein Mini-EMP auslösen und so gegnerische Technik lahmlegen.

Streifianische Plasmapistole

Streifianer sind friedlich gesinnt, daher verwenden sie große, auffällige Waffen mit geringer Reichweite und spektakulären Auswirkungen, um ihre Gegner abzuschrecken. Streifianische Plasmapistolen verschießen zielgerichtete Plasmawolken, die in begrenztem Umkreis großen Schaden anrichten.

Trullischer Mikrowellenstrahler

Mikrowellen lassen sich weder durch Chitin aufhalten noch auf enge Bereiche begrenzen, weshalb sie die bevorzugte Waffe der Trull sind. Sie regen die Wassermoleküle im Körper des Ziels an und erhöhen so dessen Temperatur bis zu dem Punkt, an dem sich die meisten organischen Verbindungen auflösen. Seit die körperpanzertaugliche Mikrowellenabschirmung erfunden wurde, sank der militärische Nutzen allerdings deutlich. Ausgemusterte Waffen finden vermehrt ihren Weg zu Milizen und Kriminellen.

Wagonischer Halluzigonator

Gemäß wagonischer Gesetze müssen Kampfhandlungen die Gefahr tödlicher Verletzungen minimieren. Aus diesem Grund entwickelten die Wagonen den Halluzigonator, der zwar regulär wie eine Gausskanone funktioniert, dabei aber Kugeln aus Biomaterial verschießt, die beim Ziel starke Halluzinationen auslösen. Auf diese Weise wird nicht nur das Opfer außer Gefecht gesetzt, sondern es werden auch weitere Gegner gebunden, die versuchen, das halluzinierende Opfer zu behandeln.