Macken von Raumschiffen

Das Heimtückische an Macken ist es, dass sie nicht immer auftreten, sondern nur ab und an und fast immer zu einem recht ungünstigen Zeitpunkt. Dafür war das Raumschiff aber auch fast ein Schnäppchen.

Mackencheck

Jedes Mal, wenn eine PILOT-Probe fällig ist, würfelt der Kapitän vorher mit einem W10 auf die Mackenliste des Raumschiffs. Steht in der Liste auf dieser Position eine Macke, tritt deren Wirkung sofort ein, andernfalls geschieht einfach nichts. Falls bereits eine andere Macke aktiv ist, ist nun eine weitere aktiv. Falls eine Macke erwürfelt wurde, die schon aktiv ist, verschlimmert sich ihre Auswirkung (Mali werden verdoppelt).

Temporäre Behebung von Macken

Durch normale, dreistündige Wartung (TECH-Probe mit mindestens 2 Erfolgen) kann die Funktionsfähigkeit des Schiffes wiederhergestellt werden, die Macke bleibt aber. Wenn keine Wartung durchgeführt wird, hilft es auch, einfach gegen das richtige Teil des Schiffs zu treten oder sonst wie zu improvisieren und eine Probe auf TECH mit 3 Erfolgen zu schaffen. Dies kann aber nur einmal pro Macke und Tech versucht werden.

  • Wartungsprobe: TECH + Zuverlässigkeit ≥ 2 (dauert drei Stunden)
  • Treten / Improvisieren: TECH + Zuverlässigkeit ≥ 3
Beispiel zu Macken

Das Piratenschiff startet zu einem Raumflug durch einen Nebel, dafür ist eine PILOT-Probe notwendig und Kathy würfelt deshalb auf die Mackentabelle. Sie würfelt eine 3 und der FTL macht nur Wupp und das Raumschiff rührt sich nicht vom Fleck. Der Spieler des Piloten braucht nun natürlich auch keine Probe mehr ablegen, beschreibt aber wie Stardust zuerst nur verdutzt auf die Konsolen schaut und danach darauf einprügelt und wild nach Drake, dem Tech brüllt.

Die Piratencrew hat es eilig wegzukommen, also beschließt Drake zu improvisieren. Er nimmt den Korken aus seiner Rumflasche, besprüht in mit seinem patentierten Super-Versiegel-Spray-Extrem™ und stopft ihn in das unbedeutende Loch in einer Neutritiumleitung. Sein Spieler würfelt (2 4 5 6 5 0) = 4 Erfolge und Drake schafft es somit das Leck abzudichten und der Pilot darf doch noch seine Probe ablegen.