Freeport

Freeport ist ein freier Raumhafen am Rande der Unwahrscheinlichkeitszone, auf dem sich neben Piraten auch häufig Rebellen aufhalten. Im Gegensatz zu Two Eyed Jack lässt sich Freeport auch von großen Raumschiffen anlaufen und erinnert nicht ganz so stark an eine Müllhalde. Um seine politische Neutralität zu sichern und sich vor der Einflussnahme durch die Sternenstaaten (und große Piratenverbände) zu schützen, ist die Raumstation stark bewaffnet und unterhält eine fähige Söldnertruppe.

Bobs Imbissbude

Bob ist der vermutlich harmloseste Bewohner Freeports und verkauft in seinem Imbiss verkohlte Bratwürste, matschige Hamburger, pappige Pommes und die allseits beliebten „Überraschungsmenüs“ (Reste vom Vortag, die mit altem Frittierfett vermischt wurden). Obwohl diese Speisekarte eigentlich ausreichen sollte, um schwere Magenkoliken zu verursachen, ist Bobs Imbiss, wie auch seine Kasse, immer gut gefüllt. Teilweise stehen die Leute sogar Schlange – zuerst bei Bob und nach dem Essen dann bei Doc Brown.

Bob
Rasse Atlanter
Wohnort Freeport
Kategorie Kneipenbesitzer
Position
Erwähnungen

Gerüchten zufolge ist Bob ein mächtiger Telepath, der alle Leuten in weitem Umkreis dazu zwingen kann, bei ihm einzukehren. Warum ein derartig mächtiger Telepath sich allerdings damit begnügt, einen florierenden Imbiss zu führen, anstatt zum mächtigsten Mann der Station zu werden, weiß allerdings niemand. In Wahrheit ist Bob aber ein atlantischer Spion.

Doc Browns Fleischlager

Einen Streifschuss abgekriegt? Beim Ausräumen eines verlassenen Frachters von einem intergalaktischen Pilz befallen worden? Organversagen nach Besuch in Bobs Imbissbude? Doc Brown hilft – schnell, unbürokratisch und ohne Fragen zu stellen. Die Güte der Behandlung hängt dabei einzig und alleine vom Kontostand des Patienten ab.

Selbstverständlich kauft Doc Brown auch jederzeit Spenderorgane an – ebenfalls schnell, unbürokratisch und ohne Fragen zu stellen. (Diese Organe benutzt er nicht nur für eigene Operationen, sondern auch für seinen schwunghaften Organhandel: Schnell, unbürokratisch und ohne Fragen zu stellen.)

Doc Brown
Rasse Samnese
Wohnort Freeport
Kategorie Arzt
Position
Erwähnungen

Goons Pub

So mancher fragte sich schon des Öfteren, wo denn die ganzen hirnlosen Schläger herkommen, die ihm von seinen Konkurrenten, gehörnten Ehepartnern und Gläubigern auf den Hals gehetzt werden. Für Freeport lässt sich diese Frage leicht beantworten: Sie kommen aus dem Goons Pub. Jeder, der eine Schmach heimzahlen will oder gewisse Leute auf ausstehende Zahlungen hinweisen möchte, selbst aber nicht über die nötigen Muskeln verfügt, kann diese in diesem heimeligen Loch anheuern – auf Wunsch lassen sich (gegen geringen Aufpreis) auch Eisenstangen hinzufügen.

Oma Binkels Torteneckchen

Ein blank gewienerter Albtraum aus Spitzendeckchen und Eiche rustikal, in dem füllige Buttercremetorte zusammen mit Kaffee Marke Herztod kredenzt wird. Oma Binkel ist die gefürchtetste Giftmüllschmugglerin dieser Ecke der Galaxis und nutzt die Buttercremetorte, um chemische Abfälle zu entsorgen.

Von Piraten wird das Etablissement kaum frequentiert, aber zuweilen fallen Touristen oder Möchtegernpiraten auf die heimelige Atmosphäre des Cafés herein, gelegentlich zwingen besonders sadistische Kapitäne auch Gefangene zu einem Kaffeekränzchen.

Oma Binkel
Rasse Mensch
Wohnort Freeport
Kategorie Kneipenbesitzer
Position
Erwähnungen

Scrum Bar

Die Scrum Bar ist im ganzen Universum für ihren Grog bekannt. Er besteht Gerüchten zufolge aus Neutritium, Zuckeraustauschstoffen, Schwefelsäure, Rum, Motoröl und Gefrierschutzmittel. Nur wer den Grog in der Scrum Bar verträgt, ohne zu erblinden, ist ein echter™ Pirat.

Space-Polizeirevier 23

Das Space-Polizeirevier 23 ist mit obszönen Graffitis beschmiert, mit Brettern vernagelt und eigentlich ständig geschlossen. Der einzige offizielle Ordnungshüter der Raumstation hat schon lange resigniert, weshalb man ihn in der Regel sturzbesoffen in einer Ecke der Scrum Bar findet.

Aal Jarreau auf der Flucht

Freeport. Die berühmteste singende Birne ist seit gestern Abend von ihrem festen Gig im „Eimer“, der wohl legendärsten Kaschemme in ganz Freeport, verschwunden. Besitzer und Wirt P. Lankton hat angeblich schon professionelle Knochenbrecher beauftragt, die ihm seine Hauptattraktion zurückholen sollen. Er wird wie folgt zitiert: „Singen kann der Kerl auch noch im Sitzen.“

Unbekannter verprügelt Unbekannten

Freeport. Ein Unbekannter wurde in der vergangenen Nacht in den Gassen des Hafenviertels krankenhausreif geschlagen. Der prügelnde Unbekannte soll einen mächtigen Bart gehabt haben und „eher klein gebaut“ gewesen sein.

Raul Reitner in Lebensgefahr?

Freeport. Hat sich Sport-Star Raul Reitner mit der falschen Glukorianerin eingelassen? Der unsympatische Afro-Träger berichtete unserem Korrespondenten in einem vertraulichen Interview, dass in letzter Zeit immer häufiger ein rasierter Kahadrier um seine kleine Stadtvilla stromern würde.

Wird Schlei Schdalone vom organisierten Verbrechen beschützt?

Freeport. Immer häufiger geht der kultige Alt-Star bei dem planetenbekannten Kriminellen Don Calamari Corleone ein und aus. Was kann der verlebte Rentner dem capo di tutti capi bieten, dass er ihn auch nur in den Vorhof seiner feudalen Festung am Rande von Freeport einlässt?

Heuerte Birgit Niels Schlägertypen an?

Freeport. Gestern Abend beobachteten äußerst vertrauenswürdige Zeugen wie Holo-Star Birgit Niels sich in den „Eimer“ schlich, wo sie sich mit mehreren zwielichtigen Gestalten unterhielt. Ein der Redaktion bekannter Pirat behauptet felsenfest, dass sie ihn anheuern wollte, um ihrem Ex-Mann, dem berühmten Star Schlei Schdalone „mal ordentlich die Fresse zu polieren“.